Naturschutz
Zusammen mit der Jocotoco Stiftung
Erhaltung der Tieflandwälder des Chocó in Canandé (Update)
Jahr 2024
Nachdem wir uns auf der letzten Projektreise im November 2023 von der Arbeit von Martin Schäfer und seinem ecuadorianischen Team persönlich überzeugen konnten und die ersten Schritte der Umsetzung des von uns finanzierten Chachi-Programms miterleben und Vertreter der Chachi kennenlernen konnten, hat die Stiftung beschlossen, das Programm auch für die nächsten 2 Jahre (2025/26) weiter zu unterstützen und dann nochmals zu bewerten. Dieses Projekt wird direkt unterstützt und wir sind in regelmäßigem
Austausch mit den ecuadorianischen Projektleitern vor Ort.
Erhaltung der Tieflandwälder des Chocó in Canandé
Jahr 2023
2023 hat die Pöschl-Familienstiftung zusammen mit der ecuadorianischen Stiftung Jocotoco und ihrem Deutschen CEO
Martin Schäfer ein passendes Programm bestehend aus Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit und Bildung erarbeitet.
Es handelt sich hierbei um ein Naturschutzprojekt zur Erhaltung der Artenvielfalt, Bewahrung der Wertschöpfungskette und
Wiederaufforstung des Regenwaldes unter Einbeziehung der indigenen Chachi-Völker. Den Chachi soll eine alternative Lebensweise und Einkommensquelle geboten werden, um ihre Ausbeutung durch Holzabbau-Firmen zu verhindern. Sie erhalten Unterstützung
z.B. im Kakao-Anbau, Ernte und Vertrieb. Außerdem werden sie dabei unterstützt, Nutzpflanzen anzubauen und kleine Gemüsegärten anzulegen, wobei sie im Gegenzug alte Baumarten wieder anpflanzen und schützen.
Zusammen mit der Amazonica Akademie
Um den Regenwald vor weiterer Abholzung zu schützen, arbeitet die Pöschl Stiftung schon seit längerem mit der Amazonica Akademie zusammen. Ecuador ist, von Anfang an, ein Schwerpunkt der Pöschl Stiftung, die gemeinsame Begeisterung für das Land und der Wille dort etwas nachhaltig zu verbessern verbindet die beiden Stiftungen miteinander.
Bau einer Grundschule bei den Achuar Ureinwohnern / Dorf Tsekuntsa
Jahr 2024
Jedes Kind hat das Recht auf Bildung – und jede Familie braucht eine Schule in erreichbarer Nähe. Aus diesem Grund hat die Pöschl Stiftung in 2024 ein weiteres Projekt mit Amazonica gestartet. Es soll eine Grundschule im Dorf Tsekuntsa entstehen. Nahrung, ein sicheres Zuhause und die Chance auf Lernen sind die Grundlagen für ein würdevolles Leben. Mitten im ecuadorianischen Regenwald entstand vor nur sieben Jahren das Dorf Tsekuntsa – ein junger Ort voller Hoffnung und Aufbruch. Im Februar 2025 besuchte die Geschäftsführerin Renate Dübell die beiden laufenden Projekte vor Ort.
Bau eines Gemeindehauses bei den Achuar Ureinwohnern / Dorf Tuna
Jahr 2024
In 2024 entschloss sich die Pöschl-Familienstiftung, aufgrund der bereits bestehenden erfolgreichen Partnerschaft, erneut ein Projekt von Amazonica zu unterstützen. Dieses Mal soll ein Gemeindehaus in Tuna gebaut werden. Die Arbeiten an dem Haus haben bereits begonnen und sollen mit finanzieller Hilfe der Poestila Ende 2024 / Anfang 2025 abgeschlossen werden. In dieser Gemeinde hatte die Pöschl-Familienstiftung schon die Wasserversorgung zu jedem Haus finanziert, somit war es naheliegend und sinnvoll, dass die
Partner auch den weiteren Aufbau des Standortes gemeinsam tragen. Das Gemeindezentrum soll für Events jeder Art genutzt werden und verfügt außerdem über eine große Küche: Versammlungen der Achuar, Besucher, Workshops, Kurse mit benachbarten
Gemeinden, Seminare der Hochschulen, Unterhaltung der Touristen, Restaurant etc.
Wasserversorgung für die Achuar Ureinwohnern im Dorf Tuna
Jahr 2022 / 2023
Nach der Corona Krise suchte die Stiftung Amazonica unter der Leitung von Mascha Kauka einen Partner, welcher in neuen
Partnerdörfern im Regenwald Projekte unterstützt. Die drei ausgewählten Dörfer zeichnen sich durch einen besonders großen und
zusammenhängenden Waldbesitz aus. Eine Fläche von 1.100km² wird hier durch die Förderung der Achuar geschützt.
Die Pöschl-Familienstiftung übernahm in Tuna, einem der drei Dörfer, die Kosten für die Wasserversorgung zu jedem Haus. Es wurden 12 Wasserentnahmestellen im Dorf eingerichtet. An jedem Familienhaus, am Gemeindehaus und an der Kirche. Aus Erfahrung wurden die Entnahmestellen nicht nur – wie im ländlichen Ecuador üblich – mit einem einfachen Wasserhahn ausgestattet, sondern mit einem Becken mit Wasserhahn, Dusche, Abfluss und Klärbecken. Dadurch wird alles Wasser aufgefangen, es bilden sich keine Pfützen oder offenen Tümpel (Malaria!) und das Waschen macht Spaß. Eine große Erleichterung für die Frauen.
Helfen Sie mit
Zur Durchführung der Projekte stehen ausschließlich Erträge aus dem Stiftungsvermögen, sonstige Zuwendungen an die Stiftung und Spenden zur Verfügung. Bitte unterstützen Sie unsere Projekte mit Ihrer Spende. Vielen Dank.
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